Aufgabengebiet
Christoph Gröpl studierte von 1986 bis 1991 Rechtswissenschaft mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung an den Universitäten Bayreuth, Genf und München, absolvierte seinen juristischen Vorbereitungsdienst in Regensburg, an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und an der London School of Economics and Political Science. 1993 wurde er bei Peter Lerche an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Dissertation über das Recht der deutschen Nachrichtendienste promoviert. Nach einer Assistentenzeit an der Universität Würzburg wechselte er 1996 an das Bayerische Staatsministerium der Finanzen. Im Jahr 2000 habilitierte er sich an der Universität Regensburg zum Thema "Haushaltsrecht und Reform" unter der Betreuung von Udo Steiner. Nach Lehrstuhlvertretungen in Erlangen und Heidelberg wurde Gröpl 2003 zum Universitätsprofessor an der Universität des Saarlandes ernannt. Seit 2010 leitet er dort die Zertifikatsausbildung "Schlüsselkompetenzen für Juristen", seit 2013 den universitären Schwerpunktbereich "Deutsches und internationales Steuerrecht". Von 2016 bis 2023 war er
fachlicher Leiter des Master-Fernstudiengangs "Steuerrecht für die Unternehmenspraxis". Zwischen 2022 und 2024 war er Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes. Lehr- und Forschungsreisen führten Gröpl nach Exeter, Bogotá, Wuhan und Peking, Johannesburg, Krajowa und Sibiu/Hermannstadt, Hanoi, Lille, Metz,
Krakau und Moskau. 2013 lehnte er einen Ruf an die Universität Trier ab. Forensisch ist Gröpl als Prozessbevollmächtigter in finanzverfassungsgerichtlichen Verfahren tätig. Dabei erreichte er bei abstrakten Normenkontrollen u.a. Nichtigkeits- oder Unvereinbarkeitserklärungen mehrerer Haushalts- und Finanzgesetze in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bremen.
